Beratend ineinandergreifen

Ein Paradox? Je stärker das studentische Lernen als selbst organsierte und verantwortete Tätigkeit der Studierenden konzipiert wird, umso bedeutender ist es, sie zu beraten und zu betreuen.

Logischer Schluss! Die projektbasierte Lehre birgt als kompetenzorientierte Lehre viele Herausforderungen, die neben dem Wissen der Studierenden auch Arbeitssystematik und Selbstverständnis der Studierenden in den Blick nehmen müssen, um gerade bei dieser anspruchsvollen Lehr- und Lernform die Abbrecherquote auf 10% zu senken, wie im Projekt ProfiL² angestrebt.

Ineinandergreifen ! Um die Belange unserer Studierenden auf allen Ebenen zu erkennen und sie durch differenzierte Beratungsangebote zu beantworten, sollen Bereiche ineinandergreifen, wie sie im Kölner Kompetenz-Modell „KomM“ erarbeitet wurden. Ausgerichtet nach verschiedenen Beratungsformaten, welche Studierende je nach Anlass, Ziel und Studienphase durchlaufen, bearbeiten ZaQwW und Kompetenzteam Hochschuldidaktik gemeinsam das Thema Beraten und Betreuen so, dass Kompetenzerfordernisse für Tutorinnen und Tutoren, Lerncoaches, Mentorinnen und Mentoren, Fachberaterinnen und Fachberaterinnen in Bezug aufeinander unterstützt werden.

Schema Kompetenzerfordernisse

KomM - Kölner Kompetenzmodell

Potentiale nutzen I.Tutor/inn/en werden vom ZaQwW in den bedarfsgerechten Schulungen so qualifiziert, dass sie Studierende über fachliche Fragen hinaus hinsichtlich der Bewältigung der Studienpraxis, des Selbst- und Zeitmanagements und in puncto Wissensgenerierung beraten und betreuen können. Gerade die soziale Nähe von Tutor/inn/en birgt ein großes Potenzial, Erfahrungen weiter zu geben und zu nutzen. Gleichzeitig profitieren die beratenden Studierenden im Sinne eines „Lernens durch Lehren“ von den Konfigurationen des Peer-Teaching und Peer-Coaching. Mehr zu Potentiale nutzen II.

Unser Angebot an Sie geht von einem gemeinsamen Verständnis von Beratung aus, das

die Koproduktion im Wissenschaftsprozess,

die Bewältigung der Studienpraxis und die Organisation des Studiums sowie

die Förderung der Selbstregulation und -bestimmung

als Ausgangspunkt für Beratungsanliegen nimmt.

Mehr zu den aus diesen Grundsätzen abgeleitetem Programm erfahren Sie in Kürze hier sowie auf den Webseiten von ZaQwW und Kompetenzteam Hochschuldidaktik.