Die ProfiL²-Projektwoche im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen hat einen erfolgreichen Einstieg gefunden!

In der Woche vom 19. bis 23.11.2012 haben insgesamt 145 Erstsemesterstudierende in Gruppen von 8 bis 10 Personen unterschiedliche Themenaufgaben aus den fünf Vertiefungsrichtungen (Baubetrieb, Geotechnik, Konstruktiver Ingenieurbau, Verkehrswesen und Wasserwirtschaft) bearbeitet. Die Aufgabenstellungen wurden jeweils einem/r Professoren/in aus der Fakultät zugeordnet, die den Studierenden im Laufe der Woche auch beratend zur Seite standen. Das Themenspektrum war sehr vielfältig und beinhaltete Themen wie beispielsweise den Neubau des Kölner Doms, das Leben mit dem Rhein, die Dokumentation zeitgenössischer Architektur in Köln oder die Frage, ob es möglich ist, Köln mit dem Fahrrad zu durchqueren.

Ergebnis der Projektwoche war die Gestaltung eines Gruppen-Posters (DIN A 0) und einer Einzel-Präsentation der Studierenden zu ihrer jeweiligen Gruppenarbeit. Die Abschlussveranstaltung wurde als „Marktplatz“ organisiert, an dem alle Studierenden und Betreuer teilnahmen. An den einzelnen „Marktständen“ wurden die Projektergebnisse anhand der Poster dargestellt und von den einzelnen Gruppenmitgliedern in mehreren Durchläufen mündlich erläutert. Anschließend folgte eine mehrtägige Ausstellung der Poster im Foyer des Altbaus des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums.

Wie ist die Projektwoche angekommen?

Die Evaluation zeigt, dass die Projektwoche sowohl bei den Studierenden als auch bei den Professoren/in im Großen und Ganzen gut angekommen ist.

Für die Studierenden war es aufgrund der Themenvielfalt leicht, sich einer der Aufgabenstellungen zuzuordnen. Die Zufriedenheit mit Inhalten und Lernerfolg war hoch. Auch zur Gruppenarbeit und zur Beratung durch die Professoren gab es durchweg zufriedene Stimmen. Die Projektwoche wurde außerdem als weitere gute „Möglichkeit zum Kennenlernen untereinander“ gesehen (neben dem neuen Mentoren-Programm mit älteren Studierenden als Mentoren für die Erstsemester). Verbesserungsvorschläge gab es zur Organisation der Abschlussveranstaltung und zur Themeneinteilung.

Die von den Studierenden in der Woche erarbeiteten Ergebnisse konnten auch im Professorenkreis durchweg überzeugen, insbesondere auch ursprüngliche Skeptiker dieser neuen Lehrform.

Für die künftigen ProfiL²-Wochen gibt es noch Optimierungsbedarf im Hinblick auf Anmeldung und Themenvergabe, Gestaltung des Marktplatzes, Überprüfung der Einzelleistungen sowie Reflexion und Nachbesprechung von Einzelleistungen und Gruppenarbeit.

All dies schmälert keineswegs den Erfolg des ersten Durchlaufs im neuen Modul. Ein guter Schritt in Richtung Projekt- und problembasiertes Lernen ist geschafft und der positive Eindruck bei Studierenden und Lehrenden spricht für sich.

Zur Nachahmung unbedingt empfohlen!!