Tutoren der F08 berichten – Teil VI

Obwohl ich bereits seit circa einem Jahr als Tutor Praktika leite und eine Anlaufstelle für Studierende innerhalb meines Fachbereichs bin, konnte mir die Tutorenqualifizierung weitere Werkzeuge und Methoden an die Hand geben um meine Arbeit als Tutor zu verbessern und meine Kernkompetenzen zu erweitern. Dabei liegen meine Aufgaben in Tutorensprechstunden, dem Korrigieren und Vorrechnen der Hausarbeiten und Durchführen von Praktika in den Bereichen Physik und Werkstoffkunde.

Auch wenn es am Anfang eventuell ein wenig Überwindung gekostet hat vor größeren Gruppen zu sprechen, so konnte ich , auch durch die Rückmeldung der Studierenden, im Laufe der Zeit immer sicherer im Umgang mit diesen Situationen werden und mich stetig verbessern.

Neben der Arbeit vor der Gruppe zu präsentieren, gibt es natürlich auch noch weitere Aufgaben die erledigt werden. So muss jede Veranstaltung vorbereitet werden um die verschiedenen Sachverhalte möglichst einfach den Studierenden nahezubringen. Dazu ist die gute Zusammenarbeit im Team mit den anderen Tutoren und Kollegen sehr wichtig. Bei der Vorbereitung der Präsentationen und Sprechstunden konnte ich zudem ein umfassenderes Verständnis der einzelnen Fachgebiete bekommen und somit wiederum den Studierenden im Anschluss daran besser Unterstützung geben.

Ich selbst profitiere jedoch am meisten durch das Präsentieren an sich sowie die weitere Kommunikation mit den Studierenden. So lerne ich bei jedem Sprechen vor Publikum etwas dazu. Zudem lerne ich hier in der Praxis wie man mit potentiellen Konflikten umgeht. Dabei hilft mir das Wissen aus der Tutorenschulung ausdrüklich weiter. Besonders das Erlernte im Bereich der Gruppendynamik und in „kritischen“ Situationen konnte mir vorab bereits die Sicherheit geben um in solchen Situationen angemessen zu reagieren. Insgesamt lerne ich jedoch mit jedem Vortrag immer dazu, sodass ich bei mir einen stetigen Fortschritt wahrnehme.

Als Tutor konnte ich viele Kompetenzen erweitern bzw. weiter ausbilden. Auch im späteren Berufsleben können gerade diese mir weiterhelfen. In größeren Unternehmen spielen die sogenannten Soft-Skills eine große Rolle und werden oft auch innerhalb der Unternehmen gefordert.

– Thomas Tenostendarp (Projekttutor des Moduls Werkstoffkunde)