Das Beste zum Schluss – ProfiL² im transdisziplinären Modul 4 im 1. Semester „Soziale Arbeit“

IMG_2786350 Studierende des Studiengangs „Soziale Arbeit“ haben Ende Januar 2014 ihre während des 1.Semesters in Modul 4 angefertigten ProfiL²-Werkstücke in der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften ausgestellt. Ein Semester gefüllt mit Recherchearbeit, Praxisbesuchen, Interviews führen, Kreativität, intensiver Auseinandersetzung mit vielfältigen Themenbereichen der Sozialen Arbeit und gemeinschaftlicher Gruppenarbeit hat so einen würdigen und lebhaften Abschluss gefunden.

Das transdisziplinäre Modul 4 besteht aus drei unterschiedlichen Lehrformaten: Einer Ringvorlesung, in der anhand eines gemeinsamen inhaltlichen Rahmenthemas (Armut oder Sozialisation) die unterschiedlichen Zugänge der im Studiengang vertretenen Disziplinen verdeutlicht werden. Begleitend hierzu wird von den Studierenden ein Werkstatt-Seminar besucht, in dem sie Materialien und Texte bearbeiten, die von den in der Ringvorlesung vorgestellten Disziplinen zur Verfügung gestellt werden. Der dritte Teil besteht aus einem Lerngruppencoaching. In dieser Zeit haben die Studierendengruppen die Möglichkeit die unterschiedlichen Werkstücke zu entwickeln und zu gestalten; mit der Möglichkeit die Lehrenden wie auch Tutorinnen und Tutoren als Ansprechpartner hinzuziehen zu können.

IMG_2834IMG_2835Den Studierenden standen im Modulverlauf  acht ProfiL²-Tutorinnen und Tutoren als Unterstützung zur Seite. Letztere waren jeweils an ein Lerngruppencoaching angedockt und somit als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für rund 40 Studierende im Einsatz. Unterstützung und Hilfe boten die Tutorinnen und Tutoren in den Bereichen „Techniken Wissenschaftlichen Arbeitens“ und Zeitmanagement an. Sie waren Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Zeiten, in denen die einzelnen Studierendengruppen einen Motivationsschub für ihre weitere gemeinsame Arbeit benötigten und bildeten ein Bindeglied zwischen den Studierenden und Lehrenden.

In Vorbereitung auf die Ausstellung der Werkstücke haben die Studierenden die ProfiL²-Woche im November 2013 genutzt, ihre Ideen, Gedanken und Erkenntnisse praktisch umzusetzen. Eine ProfiL²-Tutorin beschreibt ihren Einsatz in dieser Zeit wie folgt: „Die Profil²-Woche bot den Studierenden die Möglichkeit, sich in ihren Gruppen auf die Erarbeitung ihrer Werkstücke zum Themenschwerpunkt „Armut“ konzentrieren zu können. In ihrem Prozess wurden sie von uns, den Tutoren, unterstützt und bei auftretenden Problemen beraten. Unklarheiten zu organisatorischen Fragen, wie Schwierigkeiten im Gruppengeschehen, waren Themen mit denen sich die Studierenden und wir uns auseinandersetzten. Hierbei wurden die angebotenen Sprechstunden sowie die Termine, bei denen wir die Gruppen aktiv aufsuchten, gerne wahrgenommen. Fragen, z.B. zu auftretenden Konflikten mit Gruppenmitgliedern, waren Themen, die von den Studierenden zeitnah an uns heran getragen wurden.

IMG_2739Aus unserer tutoriellen Sicht erwies es sich als großer Vorteil, dass wir uns mit den Gruppen als Studierende auf Augenhöhe begegneten und somit Problemstellungen offen kommuniziert werden konnten. Ebenfalls konnten wir, durch unsere eigenen Erfahrungen, den Studierenden bestehende Unsicherheiten in Bezug auf die Präsentation der Werkstücke nehmen und den Kontakt mit den Dozenten stärken. Aus unserer (Tutoren-)Sicht gestaltete sich die Profil²-Woche als Zeit, in der wir die Möglichkeit hatten, die einzelnen Gruppen intensiv in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess zu begleiten.“

Der Start ins Studium fällt für viele Studierende sehr unterschiedlich aus. Die Startbedingungen sind nicht immer gleich. Einige haben gerade ihre schulische Laufbahn beendet und beginnen das Studium gleich im Anschluss, andere suchen nach einem längeren beruflichen Arbeitseinsatz eine neue Herausforderung und lassen sich nun auf das Abenteuer „Studium“ ein. Diese Vielfalt findet durch die Unterstützung der ProfiL²-Tutorinnen und Tutoren Beachtung und bekommt die Aufmerksamkeit, die sie verdient.

Wir freuen uns bereits heute auf die nächste Ausstellung im nächsten Semester. Vielen Dank!