Workshop 2 – Flipped Classroom – die aktive Vorlesung

„Wir brauchen neue Lehrformen“

Gesagt, getan: Für Prof. Dr. Martin Bonnet ist der „Flipped Classroom“ die Methode der Wahl. Den Input aus der Vorlesung auszulagern, um in der Vorlesung mehr wertvolle Zeit für Interaktionen, Fragen und Bearbeitung von Aufgaben zu gewinnen, ist das Grundprinzip des Flipped Classroom. Auch Prof. Dr. Christian Spannagel (Pädagogische Hochschule Heidelberg) setzt die Methode seit 2010 in seinen Mathematik-Vorlesungen ein. Via Live-Zuschaltung konnte er von seinen Erfahrungen berichten. Einen Eindruck aus dem Workshop erhalten Sie in folgendem Beitrag:

Für seine Umsetzung der Lehre im Stil des Flipped Classroom wurde Prof. Dr. Martin Bonnet mit dem Lehrpreis ausgezeichnet. Weitere Informationen über sein Konzept erhalten Sie hier.

 

„In großen Veranstaltungen nutze ich nur noch Flipped Classroom“

Oftmals treten Fragen Studierender während des klassischen Vortrages noch nicht auf, sondern erst nach dem Durchlesen von Mitschriften. Dann können sie mit ihren Fragen aber schwer von Lehrenden unterstützt werden. Deshalb findet die Durchdringung des Stoffes beim Flipped Classroom zusammen mit den Lehrenden statt, z.B. in der Vorlesung oder im Praktikum. Dabei können zahlreiche Großgruppenmethoden eingesetzt werden wie etwa think-pair-sharePro-Contra-Debatte oder weitere Hörsaalspiele. Wie Prof. Dr. Christian Spannagel (Pädagogische Hochschule Heidelberg) Flipped Classrom konkret anwendet und welche Erfahrungen er damit gemacht hat, berichtet er im Video:

Weiterführende Informationen zu Flipped Classroom finden Sie auf der Wiki-Seite von Prof. Dr. Christian Spannagel.

 

„Flipped Classroom klingt spannend“ – aber was sollte bei der Umsetzung beachtet werden?

Die Vorlesung zu flippen, macht nur dann Sinn, wenn Zeit für Interaktionen gewonnen werden soll. Die Videos können entweder direkt in der Vorlesung aufgezeichnet werden (mehrere ‚Happen‘ von 10-15 Minuten sind zu empfehlen), oder durch die Aufnahme einer Powerpointpräsentation (Screencast) produziert werden. Ansprechpartner für individuelle Fragen zur Umsetzung hochschuldidaktischer Lehrformen ist Timo van Treeck (Kompetenzteam Hochschuldidaktik). Im Beitrag benennt er mögliche Ansatzpunkte zur erstmaligen Durchführung von Flipped Classroom:

Sie sind Lehrende/r der Fachhochschule Köln und möchten Flipped Classroom einsetzen? Bei Fragen zur Umsetzung können Sie sich gerne an Herrn van Treeck wenden.

Möchten Sie wissen, wie Sie bei der Durchführung von Flipped Classroom Selbstlernphasen strukturieren oder Online-Sprechstunden einführen? Für ersteres bietet Nadine Kämper den Shortcut C. Gruppen, Termine, Meilensteine, Aufgaben an. Für Ihre Fragen rund um Online-Sprechstunden eignet sich Shortcut E. Online-Lehrveranstaltungen und virtuelle Sprechstunde.

Mehr über Flipped Classroom und zu weiteren Themen kompetenzorientierter Lehre finden Sie jetzt auch in der elektronischen Version des 2. Bandes CU in Projects – Handbuch für inspirierendes Lehren und Lernen.

 

Wie geht es weiter?

Nächste Woche finden Sie hier im Blog die Dokumentation zum Thema “PINGO – Interaktives Feedbacksystem im Hörsaal”. Schauen Sie also wieder vorbei und kommentieren Sie!

 

Themen-Vorschau

15.07. PINGO – Interaktives Feedbacksystem im Hörsaal

22.07. Workshop 3 – Lernerfolg durch Feedback – ePortfolios mit tutoriellem Feedback ergänzen